Bundespräsident Wulff fordert "ISO-Norm für
Journalismus" (Sept. 2010)
Dazu muss man wissen, dass Wulff - bevor er Bundespräsident wurde
- der Arbeitgeber von Frau Özkan war, die vor einigen Monaten ganz
offen eine normative "Sprachregelung" für Journalisten forderte.
(siehe hier).
Weiter muss man sich daran erinenrn, dass erst vor wenigen Tagen Herr
Wulff seine Amtsrechte wohl etwas überzogen hat, als er versuchte,
Sarrazin wegen seines Buches "Deutschland schfft sich
ab" aus seinem Job bei der Bundesbank zu feuern. >>>
Jetzt verlangt er anlässlich der Eröffnung der neuen Zentralredaktion
der Deutschen Presse-Agentur in Berlin eine "Norm" für Journalisten
- und fordert Medien,
"... die eine neue Art der Qualitätssicherung, quasi eine
ISO Norm für den Journalismus einführen:::" .
Und er
fordert Journalisten, "die
Verantwortungsbewusstsein zeigen, die glaubwürdig sind“
Siehe
Bericht "Die
Welt"
Im Umkehrschluss heisst das natürlich, dass Medien und Journalisten
nicht vertrauenswürdig und ohne Verantwortungsbewußtsein sind.
Eine bemerkenswerte Einstellung für einen Bundespräsidenten.
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